Die Schuldanerkennung: Ihr Rechtsöffnungstitel
Warum dieses einfache Dokument das Kräfteverhältnis gegenüber einem Schuldner verändert — und was es enthalten muss.
Ein kurzes Dokument mit grosser Wirkung
Die Schuldanerkennung ist die schriftliche Erklärung, mit der eine Person anerkennt, einen bestimmten Betrag zu schulden. Ihr Wert hängt nicht von ihrer Länge ab: Sie ist auch ohne Angabe des Verpflichtungsgrundes gültig (Art. 17 OR). Lassen Sie sie unterzeichnen, sobald ein Kunde um Zahlungsaufschub bittet — so machen Sie aus einer bestreitbaren Forderung eine feststehende Verpflichtung.
Der Hebel: die provisorische Rechtsöffnung
Ihr entscheidender Vorteil: Sie ist ein Titel für die provisorische Rechtsöffnung (Art. 82 SchKG). Erhebt der betriebene Schuldner Rechtsvorschlag, können Sie diesen dank einer unterzeichneten Schuldanerkennung in einem raschen und kostengünstigen Verfahren beseitigen lassen, ohne Prozess in der Sache. Ohne sie müssen Sie den ordentlichen Prozessweg beschreiten, der lang und ungewiss ist.
Was sie enthalten muss
Damit sie als Titel gilt: die Identität des Schuldners, ein bestimmter Betrag (oder ein leicht bestimmbarer), eine bedingungslose Zahlungsverpflichtung, das Datum und die eigenhändige Unterschrift des Schuldners. Ergänzen können Sie die Fälligkeit, einen Zinssatz und gegebenenfalls einen Ratenzahlungsplan.
Vorbeugend handeln
Warten Sie nicht auf den Streitfall: Machen Sie die Schuldanerkennung zum festen Bestandteil Ihres Umgangs mit gewährten Zahlungsfristen. Sie schafft Sicherheit, ohne zu dramatisieren, und schützt Sie, wenn sich die Lage verschlechtert. Unsere Vorlage ist bereit zum Ausfüllen — Betrag, Fälligkeit, Zinsen, Zahlungsplan — und wird mit der Unterschrift sofort verbindlich.